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Was kostet digitale Werbung im Laden wirklich?

Display, Strom, Pflege — die ehrliche Gesamtrechnung in Größenordnungen, inklusive der Antwort, wann sich ein Bildschirm NICHT lohnt.

10. Juli 2026 · 2 Min. Lesezeit · KeySignage
Inhaber und Betreuer rechnen gemeinsam am Tablet

„Was kostet das?" ist die erste Frage in jedem Erstgespräch, das ich führe — und sie verdient eine ehrlichere Antwort als „ab 29 Euro". Hier ist die komplette Rechnung: die variablen Posten in ehrlichen Größenordnungen, meine eigenen Preise in echten Zahlen.

Die vier Kostenblöcke

1. Das Display. Ein normaler Fernseher wirkt im Schaufenster billig und ist bei Sonne unlesbar — es braucht ein helles Profi-Display. Je nach Größe und Helligkeit geht es um eine Anschaffung im vierstelligen Bereich oder eine monatliche Miete. Dazu Halterung und ein kleiner Abspiel-Rechner.

2. Der Strom. Die ehrlichste und am häufigsten vergessene Position. Größenordnung: Ein Display mit etwa 100 Watt, das täglich 12 Stunden läuft, verbraucht rund 440 kWh im Jahr — bei ~35 Cent/kWh etwa 150 € jährlich. Hellere Schaufenster-Displays können mehr ziehen. Das ruiniert niemanden, gehört aber auf den Zettel.

3. Die Inhalte. Entweder Ihre Zeit (Gestaltung, Aktualisierung, daran denken) oder die eines Dienstleisters — bei mir ist genau das der Kern der Betreuung. Diese Position wird am häufigsten mit null angesetzt — und genau deshalb hängen überall veraltete Aktionen. Realistisch sind intern ein bis zwei Stunden pro Monat, wenn es gut sein soll.

4. Software/Betreuung. Je nach Modell eine monatliche Pauschale. Bei mir sind das konkret zwei Pakete: Managed für 79 € im Monat plus 299 € Einrichtung — ich richte alles ein und betreue den Bildschirm komplett, ganz ohne Kamera und Messung. Oder Insight Starter für 129 € im Monat plus 499 € Einrichtung — mit anonymer Sichtkontakt-Messung und einem Monatsreport von mir. Nach dem 90-Tage-Pilot geht es regulär ab 149 € im Monat weiter, monatlich kündbar. Alle Preise zzgl. MwSt. — die Details stehen auf der Preisseite.

Der Vergleich mit Papier

Papier wirkt gratis, ist es aber nicht: Ein professionell gedrucktes A1-Plakat kostet mit Gestaltung schnell einen zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Betrag — pro Motiv. Wer monatlich wechselt und das Gestalten bezahlt, liegt übers Jahr oft nicht unter einem Bildschirm. Der eigentliche Unterschied: Papier veraltet still, der Bildschirm wechselt selbst und kann mehrere Botschaften zeigen.

Wann sich ein Bildschirm NICHT lohnt

Ehrliche Beratung heißt auch, das zu sagen:

Unterm Strich

Rechnen Sie ehrlich: Display (einmalig oder Miete) + ~150 € Strom im Jahr + Pflege (Zeit oder Geld) + Software/Betreuung (bei mir ab 79 € im Monat). Dagegen stellen Sie: nie mehr veraltete Aushänge, wechselnde Botschaften, auf Wunsch messbare Wirkung. Ob die Rechnung für Ihren Laden aufgeht, klären 15 Minuten vor Ort zuverlässiger als jede Preistabelle im Internet — deshalb ist das Erstgespräch bei mir kostenlos und das Ergebnis manchmal: „Lassen Sie es."

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